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FRAKTUR - Ausgabe 2/2000
www.fraktur-magazin.de

Seine Nackenhaare sträuben sich. Niemand hat ihn gesehen. Flink schleicht er in die Toilette und schließt leise hinter sich die Tür. Er dreht den Schlüssel um und vergewissert sich das die Tür auch wirklich verschlossen ist. Jetzt kann er sich entspannen. Er macht es sich auf der Keramik gemütlich und holt mit zittrigen Händen eine Zeitschrift aus der Innentasche seiner Jacke. Als seine Blicke über das Coverfoto wandern wird es ihm wieder klar. Als wenn es das einzige ist, daß ihn interessiert. Er braucht es. Er ist geradezu süchtig danach. Wie lange ist das letzte mal her? Zu lange jedenfalls. Doch jetzt hat das Warten ein Ende denn nun hat er sie, hier, wo ihn niemand stört: die neueste Ausgabe des FRAKTUR Downhill-Fanzines.
Jetzt macht alles einen Sinn. Viele Stunden des Schwitzens unter Protektoren, viele Stürze und kaputte Teile am Rad. Aber jetzt weiß er, daß es noch mehr Leute gibt, die so denken wie er.
Er hat gehört, daß die Jungs von der FRAKTUR jetzt auch eine Internet-Homepage haben. www.dh-fraktur.de oder so. Außerdem will er an dem illegalen DH-Rennen teilnehmen, was die FRAKTUR jährlich veranstaltet. Doch bis dahin ist noch Zeit. Zeit genug um sich jetzt in die FRAKTUR-Welt treiben zu lassen. Alles nicht so ernst zu sehen und trotzdem als Lebensinhalt zu begreifen. Endlich! Er schlägt die erste Seite auf und liest das ...
Vorwort

Die Ruhrpottkanacken auf Hases Abenteuerreisen ins Wunderbare Land der Fritten (Belgien)

Nach einer arbeitsreichen Woche ist endlich wieder Wochenende. Also nach Feierabend schnell die Klamotten gepackt und ab gehts erst einmal nach Duisburg zu klein Chrissi, wo ich mich für die nächsten Tage erst mal einquartierte. Um das Wochenende schon mal einzuläuten, fuhren wir zur Kaserne und tobten uns auf der Raceline aus. Samstag morgen gegen 9:33 Uhr traf das Spaßmobil vor Christophs Haustür ein. Wir luden die Bikes und die Klamotten ein und ab gings mit Joschi, Über-Stefan, Super-Ingo, Quby, Martin D., Matzetias und Jörg ins wunderbare Land der Fritten.
Als erstes fuhren wir nach Chaudfontaine. Für diese Strecke solltet ihr durchschlagssichere Reifen haben, denn diese Strecke ist sehr steinig und schnell. Außerdem solltet ihr eine gute Kondition mitbringen, da man hier viel treten kann. Wenn ihr kein Schuttel dabei habt, schiebt man locker 45 Minuten nach oben. Also Schuttel mitnehmen, weil sonst ist nach 5 mal hoch schieben Feierabend. Also schuttelte jeder von uns ein mal und nach 8 Platten (4 davon allein von Christoph) und ein verbogenen Brems-hebel, luden wir ein und fuhren weiter nach Namur. In Namur stehen einem gleich mehrere Strecken zur Auswahl. Bis auf eine kann man alle miteinander kombinieren. Man muss nur aufpassen, daß man nicht die Orientierung verliert. Der Start und das Ziel sind bei allen Strecken gleich. Die Strecke ähnelt einer Riesen BMX Bahn die bergab gebaut wurde. Sprünge, Absätze, Doubles, Anlieger und Steilstücke, alles was Spaß macht. Hervorzuheben sind die 2 Tables, ooops, ein Local sagte mir gerade es wäre ein Double. Absprung und Landung des Doubles sind mindestens 15m auseinander. Ach egal, wir sind ihn als 2 Tables gesprungen, da wir ja nicht lebensmüde sind. Auch hier Shuttelte jeder von uns einmal. Zum Schluss machten wir noch ein paar Photos und dann ging es wieder zurück nach good old Germany. Bei einem kleinen Zwischenstop an einer Tanke veranstalten wir ein Wasserschlacht. Danach ging es mit den 1Live Partyservice und einer fetten Party im Bus nach Neuss zu McDonalds, wo Über Steffan, Joschi und Matzetias ein fettes Amüsiercenter aufbauten und 100% Vollgas gaben, dass wir uns vor lachen nicht mehr halten konnten. Nach einer Stunde feinsten Mc Donalds Spaß (ich glaube der Geschäftsführer hat die Bullen gerufen) gings zurück nach Duisburg.

1. Players Cup in Bischofsmais - Sonne, Schlamm und Hagel

Ok ich soll einen Bericht über das erste Players Cup Rennen 2000 in Bischofsmais schreiben, dann tue ich das jetzt! Als ich hörte, dass am Geißkopf in Bischofsmais im BMW Bikepark der Auftakt zum Players Cup steigen sollte dachte ich: Yes, super geil!!
Und es war super geil. Nur allein das Wetter hatte nicht so mitgespielt.
Als wir uns Mittwoch morgen auf den langen Weg in den Bayrischen Wald machten, waren es angenehme 25°C, also kurze Hose und alles andre für schön Wetter eingepackt. Die sieben Stunden Fahrt verliefen dann auch fast ohne Zwischenfälle. Nur in Würzburg dehnte sich unsre kurze Pinkelpause etwas aus, weil dort nämlich die Drogenfahndung unser Auto auseinander nahm. (Das ist kein Scherz)! Aber egal, endlich in Bischofsmais angekommen war es immer noch super schön, also direkt ab zum Bikepark. Dort den halben Nachmittag abgerockt und die Strecke war auch ziemlich schnell und leicht. Nur am Abend begann es zu regnen. Donnerstag regnete es weiter und es wurde so langsam kühler, wie gesagt waren wir auf schön Wetter eingestellt.
Freitag wurde es dann auch voller, aber das änderte nichts daran, dass weiter regnete und zwar Bindfäden ab und zu hagelte es auch mal. Der Strecke bekam das gar nicht so gut, an einigen Stellen stand man doch sehr tief im Schlamm. Am Freitag wurden auch die ersten Stände in der riesigen Expo Arena aufgebaut.
Am Samstag war dann alles gerichtet für den Downhill und den Marathon, die Expo Arena war genauso voll wie der Parkplatz, nämlich bis oben hin!!! Am Lift war Stau und es regnete immer noch. Auf Grund der hohen Starterzahlen fiel dann am Samstag auch das Pflichttraining aus. Wenn man jetzt am Samstag auf der Strecke war, sollte man nicht glauben, dass diese normalerweise eigentlich recht leicht ist. Nur das Problem waren die Steine und Steinplatten, die von dem Schlamm bedeckt waren und die Wurzel waren von dem ständigen Regen auch durchweicht und so war es eine Höllenfahrt bergab. Das beste kam erst kurz vor Ziel, ein 20 m langes Schlammloch auf das man mit 40 km/h drauf zu kam und in das man dann quasi rein fiel. Das Wetter spielte wirklich verrückt mal hagelte es, mal schien die Sonne und das Rennen war eine einzige Lotterie.
Einzig dem Biker-X am Samstag Abend konnte das schlechte Wetter nichts ausmachen, da die BX Strecke Allwetter tauglich ist. Und so konnten alle Fahrer super Sprünge und richtig Action zeigen. Es war ja auch genügend Prominenz am Start, die Frorider waren da, Harald Haslinger auch und viele andere.
Am Sonntag dann beim Downhill spielte das Wetter immer noch verrückt.
Aber insgesamt war es eine super Veranstaltung, da den Zuschauer super viel geboten wurde. Man sollte das öfter machen Downhill und Marathon (bzw. Cross Country) an einem Ort zusammen stattfinden zu lassen.
Christoph

2. Playerscup - Lauscha 2000

Seit einigen Jahren ist ein lauschiges Plätzchen in Thüringen im Osten Namens Lauscha bei den Downhillern bekannt. Hier gibt es nicht nur die berühmten Thüringer Würstchen (nee, nee, so Bratwürste richtig zum Essen) sondern auch eine exorbitante DH-Piste.
An der wurde auch zum 2. Lauf des Players-Cups ordentlich herumgefeilt und man konnte sich auf einer wahrlich spaßigen Strecke austoben. Die Highlights waren wohl eine Kante, nach der man in ein Steilstück eintauchte, daß etwa 2,50 m war und ein 5-6 Meter langer Triple, der eine Aufregende Zeit am Wochenende verbrachte. Zunächst kam man am Donnertag von oben über den Waldweg auf den Jump zu und hatte mächtig Speed drauf. Am Freitag wurde der gerade Anfahrtsweg aber durch eine weitere Waldschikane abgekürzt, da viele einfach zu viel Schwung mitnahmen und weit hinter dem Landhügel landeten. Freitag Nacht gingen dann irgendwelche Knalltüten hin und buddelten den Absprung weg und machten einen Double draus. Also ehrlich, wozu gabs denn einen Chicken Way?? Also wenn ihr etwas nicht fahren könnt dann übt halt oder habt die Größe euch das einzugestehen und fahrt außen rum! Die Quittung war dann, daß der Triple mit noch höherem Absprung, hihi! Ansonsten war die Strecke echt saugeil! Das Wetter, nämlich eitel Sonnenschein, machte die Strecke schön trocken bis staubig. Samstag Nacht gab es dann: Regen. Ach du Schreck, Matsch, Pfützen und Schliddern! Da hatte ich echt Tschiß in der Hose! Aber am nächsten Morgen trocknete die Strecke schnell wieder. Aufgrund des recht selektiven (voll dat interlektuelle Modewort) Kurses waren leider auch genügend Stürze und leider auch Verletzungen zu beklagen. Anja vom Power-Flower Team (siehe Linkliste) hatte die Bänder in der Schulter gerissen, sah unschön aus und die Sanis hatten so viel zu tun, daß es an Dreieckstüchern mangelte. Der nette Checker Olli hatte auch nen recht unsanften Einschlag und wurde in einem Rettungsschlitten mit Verdacht auf Wirbelsäulenschaden und Milzriß (ganz schön harter Stoff!) ins Krankenhaus gefahren. Glücklicherweise kam er recht fidel wieder und musste nicht unters Messer!
Ein Name beherrschte am Wochenende die Strecke, aber im positiven Sinne: Nino Antic vom Mountainbike-Downhill Team zeigte sowohl in der Hardtail als auch in der Herren-Lizenz-Klasse, was in ihm steckt. Trotz Problemen mit der Bremse holte er sich in beiden Disziplinen den Sieg. Für die gesamte Ergebnisliste schaut auf unserer Hompage vorbei: www.dh-fraktur.de
Alix

Neue Heiße-Schote aus Schwaben

Die Jungs von der Kultschmiede Hot-Chili aus Schorndorf haben die Köpfe mal wieder rauchen lassen und sich was neues einfallen lassen. Diesmal ging es dem bewährten Dirt und Spaßbike Chico an den Kragen. Da der Trend auch im Dual-Slalom (DS) zu immer krasseren Strecken geht, hat man dem Chico einen gefederten Hinterbau mit 80 mm Federweg spendiert. Die Chili Jungs änderten noch die Oberrohrlänge und den Sitzwinkel, außerdem hat es eine serienmäßige Scheibenbremsaufnahme bekommen.
Auch optisch haben die Schwaben nicht gekleckert (sondern geklotzt) so sind wieder viele schöne Fräss- und Schmiedeteile verarbeitet, selbstverständlich ist auch das Logo wieder in das Steuerrohr eingefräst. Farblich gibt es viele Möglichkeiten und die Rahmenaufkleber sind auch überlackiert. Beim ersten Fahrtest in Bischofsmais und Willingen zeigte sich das neue Dualfully von Hot-Chili von seiner besten Seite. Ein Rad für Profis und Normalos wie ich und du. Es lässt sich trotz Federung gut beschleunigen und trotzdem klebt das Hinterrad, wenn es soll, am Boden. So lässt es sich gut durch Kurven zirkeln und auch in der Luft macht es eine richtig gute Figur.
Infos zu diesem coolen Bike: Direkt bei Hot-Chili: Tel.:07181/97842-42 oder www.hot-chili.com

Reifentest

Michelin
Michelin-Reifen gehören zu den Old School DH-Reifen. Den Wildgripper DH ist bestimmt schon jeder von uns gefahren; er eignet sich als Hinterreifen für steinige und schwere Böden die trocken bis leicht feucht sind. Als Vorderrad Reifen nicht zu empfehlen oder man macht sich die Mühe und schneidet ein Stück der Mittelstollen heraus .Den Reifen gibt es in zwei Gummimischungen. Er lässt sich am Besten mit 1 bis 1.5 bar fahren . Preis 70.-Außerdem gibt es von Michelin noch einen Regenreifen, den Wildgripper Mud. Er ist der Lieblings Reifen von Waldy. Wie ihr schon in der letzten Ausgabe lesen konntet eignet er sich nicht für nassen Asphalt, aber dafür für alle anderen Bodenarten. Den Mud gibt es nur in einer Gummimischung. Am besten fährt sich der Reifen mit 0,5 bis 1,2 bar. Preis 70.-DM

Tioga
Der Tioga ist wohl der beliebteste Reifen der Ruhrpottszene. Er eignet sich für alle Böden und für jedes Wetter. Ein sehr guter Allrounder . Den Tioga gibt es als Vorder- und Hinterradreifen in 2.3 und 2.1 Zoll Breite. In Gegensatz zu den anderen DH Reifen ist der Tioga ein Faltreifen der in schicken kleinen Säckchen verpackt ist, man ihn aber trotzdem mit 0,9 bis 2 bar sehr gut fahren kann. Durch die mittel weich Gummimischung fährt er sich relativ schnell ab. Er ist ein sehr guter Trainigs- und Racereifen. Tioga bietet auch einen Spike ähnlich wie den Michelin Mud. Dieser lag der Redaktion leider nicht zum Test vor. Preis: ca. 89.-DM

Maxxis
Der Maxxis Reifen hat sich innerhalb einer super kurzen Zeit zu einem der beliebtesten Reifen im deutschen Rennzirkus gemausert. Kein Wunder sage ich da. Denn es gibt ihn in vielen Variationen, so als Schlammreifen, für Waldboden, für Steine etc. Zudem gibts immer eine 50a weiche und ein 60a harte Mischung. Außerdem ist man, wenn man ihn mit den Maxxis Downhillschläuchen fährt für immer von Durchschlägen befreit Die Preise variieren, am besten ihr fragt den Axel mal auf den Rennnen

REMEC

Eine der kreativsten Schmieden in Europa ist mit Sicherheit die der Remec Twins aus Slowenien. Und wie wir am Lago di Garda feststellen konnten sind die Bikes der Zwillinge echte Schluckspechte bei einem super Gewicht! Selbst die Stahlfedern der Dämpfer wurden durch welche aus Carbon(!) ersetzt. Also was geht in diesen Leuten vor? Ich (Waldy) hatte das Vergnügen Joze Remec zu interviewen. Hier also das Interview im Originalton:

Fraktur: Ja, hi, stellt Euch doch erst mal kurz vor.
J.R.: Wir sind fast bei allen als Remec Twins gennant und machen auch wiegennant ein starkes team in Arbeitsbereich und auch in design Bereich. Wir sehen in diese starke verbindung einen von starksten Atribut, in so kurzen Zeit erfolggen und unsere Bikes so Weltveit bekannt zu machen. Naturlich geht auch ohne Liebe und Mut zu Moutainbike nicht. Ins geschaft haben wier schon lange viele verschiedene produkte aus Fassern und Harze hergestellt. das ware Teile fur Motorader, teile fuer Ultralight Flugzeuge... und vor 3 Jahren auch erste Mtb Rahmen. Daneben gutte Vorbereitung hatten Wir auch viel Gluck so ein Mtb zusamen zu bauen. Was wir Heute als Freeride Rahmen bitten ist eigentlich unsere 2. Design, heute nur leicht modificirt. Knapp 1 Jahr zuruck ist es so veit gekommen das wir auch eine reine DH Model fest stellten. Dieses Jahr gibt es nur noch Grosse Smsll daneben. Und auch DualSlalom Model. Und fast 1 Jahr haben herstellen Wir nur noch Mtb Rahmen.

Fraktur: Wie kann es das ihr so gut deutsch sprecht?
J.R.: Danke, aber unsere deutsch ist es nicht so gut wie Ich wollte. Das kann man auch bei Schreiben deutlich sehen.

Fraktur: Ihr kommt ja aus Slowenien, wie sieht bei Euch die Mountainbikeszene aus?
J.R.: Unsere Mtb sport ist es sehr stark und geht noch nach oben. Wir haben alle Bereiche in welchen einige sehr starke renner sind. Auch rennszene ist es sehr stark und sehr organiziert. Seit 3 Jahren machen wir Rennen zusamen mit Austria, Italia, Croatien, Hungarien. Und auf jede solche Renntage gibts immer mehr als 80 - 100 teilnehmer.

Fraktur: Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, eigene Bikes zu entwickeln?
J.R.: Erstens war das eine reine Herausforderung, erst danach Geschaft. Es war auch so das wir auch mit unsere Freund eine Wette gemacht haben. Mein Bruder sagte damals - wenn er kann dann konnen wir auch.

Fraktur: Was zeichnet Remec-Bikes aus und wo liegt der Unterschied zum Mainstream?
J.R.: Es ist einfach ettwa anderes als alle andere Bikes, auch optisch. Unsere Auspunkt war ein guttes Bike zu bauen, nicht nur etwas neues und anderes. Erst war Funkcion - Performance, dann Design. Ich wollte immer ein Rahmen mit den Loch haben. Meine Vorbild war alte Cannondalle DHV Rahmen. Fuer Hinterbau war es so das dammals gerade Intense M1 auf den Markt gekommen ist. Mein Bruder hat soffort bemerkt das in Vergleich zu anderee etwas neu war - Nachfolge war das er eine Modell aus Karton gemacht hat und wir waren wierklich uberascht und haben soffort bemerkt was Vorteille von einen 4 Gelenk sistem sind. Einzige Nachteil war komplizierte Bau und seiten Steiffigkeit. Aber zum Gluck hatten wir keine grossere Probleme damit.

Fraktur: Bezeichnet Ihr Euch selbst als Hardcore-Schmiede?
J.R.: Uns geht es nicht fuer Bezeichnung. Erstens ein guttes Rahmen zu bauen, zweitens das zu verkaufen und wie jetzt schon klar ist - von unsere produkt und Liebearbeit auch zu leben

Fraktur: Ihr fertigt Eure Rahmen aus Karbon. Wieso habt ihr Euch für Karbon und gegen Alu entschieden?
J.R.: Weil wir genug Erfahrungen mit verschiedene Gewebe hatten, weil wir Probleme mit Aluminium hatten aund weill Carbon mehr Freiheit bei Desig bietten.

Fraktur: Wir sind ja bereits letztes Jahr mit Euch die 601 runtergerockt, testet ihr am Lago di Garda immer Eure Bikes?
J.R.: Gardsasee Festival ist nur unsere Ferien Revir wo wir jedes Jahr ein Paar Tage verbringen, dort unsere neue Produkte zu zeigen und sehen was neues auf den Markt gibt. Wir testen auf unseren Heimstrecken.

Fraktur: Remec-Bikes sind in Deutschland ja noch relativ unbekannt, plant ihr vielleicht sogar ein Co-Sponsoring in Deutschland?
J.R.: Ja es ist eigentlich traurig das wir ins Deutschland nur cca. 30 Rahmen verkauftte. Grund dafur sind einige schlechte Beziehung mit verschiedene Leuten. Auch bei Suchen von Distributor hatten wir einige Schwierigkeiten. Aber jetzt machen Wir eine Beschprechung mit Hayo s und wir hoffen das wir Terain fuer nekstes jahr gut vorbereiten werden.

Fraktur: Sollte das der Fall sein, an wen können sich Interessierte wenden?
J.R.: Erst beim einen Verkauf von cca. 50 Rahmen ins Deutschland werden wir auf die Lage ein paar Rahmen zu schenken. Bis jetzt mussen Wir sehr viele Rahmen zu Distributer und Testfahrer geben.

Fraktur: Gibt es für Euch selber noch Vorbilder in Bezug auf Bikes und Fahrer?
J.R.: Klar. Jeff Steber von Intense und Brannt Foes.

Fraktur: Wenn Ihr ein internationales Team für den Worldcup aufstellen würdet, wen hättet ihr gerne als Fahrer in Eurem Team?
J.R.: Momental haben wir unsere Team und das spanisheTeam MSC. Es wird alles auf unsere neue Web Seite erschienen in kurzen.

Fraktur: Was plant ihr für die Zukunft?
J.R.: Viele Rahmen zu verkaufen und wenigsten einige neue Ideen zu realisiren. Aber bis Eurobike sicher viel neues.

Fraktur: Im Zeichen des www, wie lautet Eure Webadresse?
J.R.: www.remec-jr.si

Fraktur: Wir bedanken uns hiermit recht herzlich bei Euch für das Interview und freuen uns schon auf neue Bikes von den Remec-Bros. Vielleicht biete sich für uns ja mal die Gelegenheit, eines Eurer Bikes zu testen. Ansonsten sehen wir uns wieder am Lago di Garda.
J.R.: Unsere Bikes stehen immer zu verfugung. Wir musten diese Wochenende ins Todnau sein, aber leider ist es etwas dazwieschen gekommen. Aber wir werden bei DH WC ins Cortina und Maribor dabei. Wenn Sie auch dort kommen dan teilen Sie uns und wir treffen uns

News

Leider verletzt
ist Frank Schneider vom Nicolai Roadster Team. Er verletzte sich beim Schwinn Cup in Todtnau beim Training das Knie so stark, dass die Saison für ihn gelaufen ist . So hat er ein wenig Zeit für andere Dinge (Streckensprecher) in Lauscha. Und mit ferngesteuerten Autos über die BMX-Bahn in Willingen fahren. Auf jeden Fall von dieser Stelle noch gute Besserung.

Voll krass
Hey, hab ich mir gedacht, kauf dir mal wieder eine B.S.N. Und wer lächelt mich da auf der Titelseite neben Holger Blum noch an? Man kennt ihn eher aus MTB Downhill. Kein geringer als Frank Weckert; ziemlich fett. Lippe meinte dazu es hätten ihn mehr Leute darauf angesprochen als den Holger Blum.

Matthias Haake
Unser keiner Matzetias aus dem Ruhrgebiet fuhr mit seinen Freunden Björn Stelte und Martin Donat schon zwei Wochen vorher nach Lauscha um dort eine wunderbare Strecke zu schaufeln. Weil ihnen das nicht reichte, fuhren die drei nach Bischofsmais, um für das erste Players Cup Rennen noch die Strecke abzusperren. Wir freuen uns schon auf die neue Ruhrpott Cup Serie und viele neue Strecken.
P.S.: Vielleicht findet ja auch ein Rennen in Krefeld statt.

Kranked 3
Ein Video das viel beworben wurde, wo man schon viele Fotos von gesehen hat . Das beste Video was zur Zeit auf dem Markt ist und das man unbedingt gesehen haben muss . Als ich das Video zum ersten mal gesehen war ich hin und weg , fetter Sound ,krasse Fahrszenen ( Vancouver Trails ) und die Faszinierende Landschaft . Das Video ähnelt einen Videogame Einsatz ist das alte Bike und wenn man gewinnt bekommt man ein neues. Neben den Frorider sind der neue Weltmeister Myles Rockwell ,Steve Peat ,Brain Lopes ,Erick Carter und die US Damen auf dem Band in Aktion zu bewundern . Der einzige Nachteil ist der hohe Kaufpreis ca. 60.-DM

Video
Thomas Rathmann bietet auch dieses Jahr wieder für alle Interessenten ein Video von Players Cup an. Es werden alle Rennen ab Lauscha auf dieser Kassette sein, inklusive der deutschen Meisterschaft in Tabarz. Wenn ihr interessiert seit könnt ihr eine Kassette (VHS) plus Rückumschlag 4,50 DM in Briefmarken schicken. Das Video gibt es natürlich erst Komplett ab Oktober.
Thomas Rathmann, Feuerdorn 5, 30655 Hannover

Bremsen 1
Neue Hydraulische Cross Country Scheibenbremse von Formula, sie wiegt Komplett mit Scheibe 370g das ist so viel wie eine XTR V-Brake. Die Bremse hat einen Ausgleichsbehälter und gebremst wird mit Sintermetallbelägen. Für diese Bremse wurde auch die Scheibe noch mal überarbeitet. Bei der DH Bremse wurde der Bremshebelkolben noch mal verkleinert, so das man die selbe Bremskraft mit weniger Bedienungskraft hat.

Bremsen 2
Axel Lang von Radac hat uns in Lauscha seine neue Bremse präsentiert. In ihr sollen alle guten Eigenschaften von anderen Scheibenbremsen vereinigt sein. Und sie soll Tazmon Devil gerufen werden, sie hat 2 Kolben, Belagnachstellung, sie wird, im Gegensatz zum Foto, schwarz eloxiert sein, das Logo auf dem Hebel wird gelasert sein. Insgesamt ist auch viel MX-Technologie eingeflossen.

HT-Downhill Bike
Das neue Hitec DCX- Down Centered Crosslink wartet mit vielen neue Features auf: Verstellbares Mehrgelenksystem, lineare Progressivität bis 75% des Federweges, stark ansteigende Progressivität im letzten Viertel des verfügbaren Federweges. Dies wird durch die speziellen Hebelverhältnisse von Rockerarm und Leverarm erreicht. Die Einstellung des Steuerwinkels von 66 – 69° erfolgt durch eine vierfache Exzenterverstellung im Leverarm. Das Bike ist kompromisslos auf World-Cup abgestimmt. Im Moment ist es noch in der Testphase, aber bald wird es im Laden stehn. Infos: www.hitec-bikes.com

3. Players Cup Rittershausen - Sunshinefeeling

Rittershausen ist den meisten wohl aus Locomotion Cup Zeiten noch allzu bekannt. Ja, es liegt im Sauerland. 50 Punkte; Ja, da gibts ne geile Downhill Strecke. 25 Punkte; Ja, dort fand das Beste Rennen bis jetzt dieses Jahr statt. 25 Punkte! Macht 100 Punkte! Ihr habt einen Rittershausen Raceartikel gewonnen. Juchu
Also die Strecke wurde wieder einmal von den Ruhrpott Kanaken, Jörg, Matthias und Jens in körperlicher Schwerarbeit gebaut. Und ich muss echt ein Kompliment aussprechen, die Strecke hatte von allem was zu bieten. Sprünge, Drops, Tretpassagen und vieles mehr. Das Ziel war perfekt im Dorfkern gelegen und so waren an allen Tagen ziemlich viele frenetische Zuschauer am Streckenrand, zumal ein Highlight nicht weit vom Ziel lag. Das war der Sportplatz, dort waren zwei Kanten gelegen, in die man reindropen musste. Das für mich aber am spektakulärsten war aber eine ca. Schulterhohe-Rampe direkt nach dem Start. Die Rampe wurde mit 50 km/h gesprungen und fand ihren Platz auf einer Skiwiese, was den Sprung noch spektakulärer machte und ein super Feeling beim Fahrer verursachte. Auf jeden Fall diese Rampe erst mal fast den kompletten Freitag gesperrt, weil sie gebrochen ist.
Samstag war dann wie gewohnt beim Players Cup der 1.Lauf und alle gaben Vollgas, da ja bekanntlich beide Läufe zusammen gezählt werden. Einige empfinden dies als störend, aber andererseits wird dann wirklich der Konstanteste gewinnen.
Dann kam es zum Rennen. Anita Molcik (Hitec) aus Österreich wollte mal zeigen, dass es auch schnell geht. Sie stahl Britta Kobes (Wheeler) eindeutig die Show und gewann. Mit 14sec. Vorsprung im zweiten Lauf. Christiane Rumpf gesellte sich mit aufs Treppchen. In der Hardtailklasse wurde auch jemandem die Show gestohlen, nämlich dem Nino(MTB-Downhill), da der mit einem Platten zu kämpfen hatte, siegte Mario Kober (Haibike). Bei uns Junioren gewann wie zu erwarten, Andreas Sieber(Ancilotti). Der nächstes Jahr den Herren hoffentlich gut einheizen wird.
Bei den Herren war der Dennis Stratmann(Rotwild) wieder am Start, der den 12ten Platz mit einem kaputten Daumen belegte, aber letzt endlich gewann der überragende Markus Bast (Grossmann) vor Kudella (MTB-Downhill) und Jens Böttner (Intense).
Aber den Grossteil der Fahrer stellten die Hobbyfahrer und bei den Herren gewann Knut Zentgraf, und bei den Senioren gewann der Kai Dederichs.
Wir hoffen, dass auch nächstes Jahr hier ein Rennen statt findet. Auch wieder so geil, mit genauso vielen Shuttles, gute Organisation, schönes Wetter & korrekte Preise. DANKE Rittershausen
Und das war euer Gewinn!
Christoph

Krefelder Downhill Race - Der Bewerber für den Ruhrpott Cup stellt sich vor!

Kurz, knackig, genial. Das nicht ganz legale Rennen in Krefeld mausert sich immer mehr zum Zuschauermagneten.
Heuer konnten die 30 Fahrer auf der sehr kurzen und engen Strecke zeigen was in ihnen steckt.Lest unseren Bericht, wir waren dabei ...
An diesem Tag stimmte einfach mal wieder fast alles. Das Wetter war genial, der Regen der vorangegangen Nacht verlieh der Strecke den nötigen Grip. Der Streckenbauer, dessen Name uns natürlich kurioser Weise entfallen ist( J.S. ?!), hatte mit dieser Strecke sein Meisterstück gemacht. Es ist einfach unglaublich, wie man aus so wenig Höhenmetern (etwas über 80m) eine so fette Strecke bauen kann. Sehr winkelig, zum Teil sehr steil, ein supergeiler Dropin und unglaublich viele Kanten. Nur wer hier die richtige Linie trifft ist schnell unterwegs. Die Strecke in Krefeld verzeiht keine Fehler.
Es wurden zwei Läufe nach dem Motto Best of two ausgetragen, was heisst, dass der beste Lauf gewertet wurde.
Die Organisation war für ein illegales Rennen sehr gut, einziges Manko war der Zeitunterschied zwischen den beiden Läufen, was besonders deutlich durch den Zuschauerschwund zur Geltung kam. Gewonnen hat Christian Joschi Schulz, der bereits am Vortag beim Training absolut stone and sick allen anderen zeigte wo der Hammer hing. Zweiter wurde Mike Haufe vom Alutech-Team vor Matthias Matthew Haake. Vierter wurde Veit Sowinski, der mit diesem Platz einen Apfel gewonnen hatte und Daniel Sindermann aus Duisburg wurde fünfter. Schnellste und einzige Frau wurde die Iris auf Platz 24, schnellster und einziger Türke wurde Kubi (Platz 20) (ich hoffe mal er ist wirklich Türke; Anmerkung der Redaktion). Schnellster und einziger Üb30er wurde meine Wenigkeit Waldy auf Platz 13. Unser Alex hat sich beim Training leider so zersemmelt, das er den Racelauf knicken konnte. Abschließend noch der Kommentar des Siegers: Bin total glücklich über den ersten Platz. Mein Vater wird mich heute Abend nehmen. Endlich Sex mit meinem Dad!
Waldy

Deutsche Meisterschaft in Tabarz

Es mag wohl schon 16 Jahre her sein, dass ich das letzte mal in Tabarz gewesen bin. Damals hätte ich nicht einmal daran gedacht, dass dort ein Downhillrennen statt finden würde. Zumal es zu der Zeit den eisernen Vorhang gab und den Downhill Sport noch nicht.
Jetzt fand in Tabarz schon zum 8. mal ein DH Rennen und zum 2. mal eine Deutsche Meisterschaft statt. Also fuhren Christoph und ich am Freitag morgen gegen 5 Uhr in Duisburg los und kamen nach dreieinhalb Stunden und 370Km in Tabarz an.
Im Fahrerlager herrschte noch Ruhe, nur vereinzelte Leute bauten ihre Zelte auf. Da auch noch niemand fuhr gingen wir die Strecke ab und schauten uns ein paar Linien an. Ab 12 Uhr wurde dann geshuttelt und es fing an zu regnen. Die Strecke war mit der vom letzten Jahr zu vergleichen. Die ersten Kurven waren sehr hakelig und rutschig. Die nächsten Kurven waren dafür sehr rhythmisch, nach der dritten Wiesenüberquerung wurde die Stecke etwas steiler und sehr stark ausgebremst. Bei dem folgenden Wiesenabschnitt musste man schräg zum Hang fahren. Jetzt hatte man ungefähr die Hälfte geschafft. Es folgte wieder eine steilere Passage mit Gegenanstieg und Steilstück. Ein Sprung über eine Wurzel, danach wurde es etwas flacher, die Kurven weiter, so daß man das Tempo gut beibehalten konnte. Nach dem man einen Forstweg überquert hatte fuhr man durch eine Senke in den Hohlweg. Jetzt war fettes treten angesagt. Der Hohlweg mündete in einen Schotterweg, es folgte ein Sprung auf die Wiese und jetzt waren es nur noch ein paar Meter bis zum Ziel. Gegen 14 Uhr hörte der Regen auf und wir trainierten noch bis 18:30 Uhr.
Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, war am Samstag die Strecke total aufgeweicht. Am Samstag war noch bis 12:30 Uhr Training und auf der Stecke waren jetzt fast alle Wurzeln freigefahren. Am Nachmittag fand die Quali für alle Klassen statt, bei den Herren lag Markus Klausmann (Hot Chili) mit neun hundertstel vor Markus Bast (GMP) und bei den Damen Britta Kobes (Wheeler) vor Maren Jülich (Mongoose). Nach der Quali fand noch ein Dual Rennen statt, bei dem Markus Klausmann (Hot Chili) vor Guido Tschugg (Wheeler) gewann. Bei den Damen gewann... zweite wurde Sonja Granzow (Power Flower). Danach gab es noch eine fette Dirt Show mit anschließender Biker Party, bei dem sich gegen 0:00 Uhr eine nette Frau ihrer Kleider entledigte und Veit Sowinski vertrat den Oli und strippte fleißig mit. Am Sonntag gegen 9 Uhr starteten die Hobby Fahrer und ich wurde mit einer beschissenen Zeit noch 13 er . Aber dies nur an Rande. Für die Lizenzler gab es kein Training mehr und so fuhren sie direkt im An-schluss. Bei den Junioren wurde Daniel Sindermann vom Team (Watz Up) Dritter und Christoph (Hi-tech) Neunter. Britta Kobes (Wheeler) wurde vor Maren Jülich (Mongoose) wieder deutsche Meisterin. Bei den Herren gewann Markus Klausmann (Hot Chili) vor Markus Bast (GMP). Wenn im nächsten Jahr in Tabarz wieder ein Rennen sein sollte, werde ich auf jeden Fall wieder hinfahren, weil ein so gut organisiertes Rennen hat man selten.
Jens

Der Nationen Cup in Todtnau

Er war ein Experiment oder eine Scheinehe. Man legte einfach zwei Rennen zusammen, was dem BDR sehr zu Gute kam, denn so hatte man keine Mühe. Zum anderen hatte es auch sein gutes, da Stars wie Sari Jörgensen vor Ort waren. Man hatte also einfach ein Bundesliga Rennen genommen und es zusammen mit dem Schwinn Cup in Todtnau stattfinden lassen. Die Organisation lief über den Schwinn Cup in der Schweiz, was eigentlich auch perfekt funktionierte. Das Rennen selber fand im Funpark Todtnau statt (wo auch sonst in Todtnau???), die Strecke dürften wohl viele von euch kennen. Sie gilt als eine der schwersten Strecken in Deutschland.
Was sie am Freitag bei nassen Bedingungen auch noch war.
Am Samstag galt es sieben Stunden Training zu absolvieren und in dieser Zeit trocknete die Strecke noch gut ab.Was ziemlich cool kam, denn da dadurch wurde der Kurs wahnsinnig schnell, da man einfach über alle Wurzeln, egal ob längs oder quer drüber ballern konnte. Im ganzen Dörfchen war die Hölle los, auf dem Marktplatz und auf den Seitenstrassen waren die Expo-Stände zahlreicher Firmen aufgestellt. Auf dem Marktplatz selber fand einen riesige Bühne ihren platz und der DJ spielte von dort auch nur Scheiß-Musik. Selbst die Pizzaria in der wir Samstag waren war bis oben hin gefüllt und die Kellner waren sichtlich überfordert mit den ganzen grölenden Bikern.
Am Sonntag standen dann zwei Läufe auf dem Speiseplan. Der Erste ergab die Startreihenfolge für den Zweiten. Und in diesem wurde dann nicht mehr nach Klassen geordnet sondern allein nach der Zeit. Das heißt, dass alle Klassen buntgemixt durcheinander fuhren. Mir kam das nur zu Gute da ich schön im Mittelfeld platziert warten konnte, bis die Strecke vom letzten Morgentau bereinigt war. Insgesamt lief es für mich ganz gut, da ich im ersten Lizenzrennen den 20. Platz bei den starken Junioren belegte. Es kam aber allen deutschen Fahrern, die an diesem Event teilnahmen sehr gut, da dort super starke Konkurrenz aus der Schweiz und allen anderen Herrenländern anwesend war. Auch Katja Repo(GT), die auf dem Weg zum World Cup in Les Gets war konnte man begrüßen. Und ich denke, dass Claudio Calouri(Tomac), Schweizer Meister, es dem Markus Klausmann (Hot Chili) hätte sehr schwer machen können. Aber Claudio musste leider mit einer Verletzung an der Hand die Co-Moderatorenstelle neben Uwe Buchholz einnehmen. Ich meine mal behaupten zu können, dass es ein super Rennweekend war, mit super Strecke (mit Lift), guter Organisation und einigermaßen schönem Wetter.!!!!!! Gewonnen hat Hot Chili! Nein Also in der Herren Klasse. Markus Klausmann(Hot Chili), in der Damen Marielle Saner(Hot Chili) und in der Junioren Klasse Michael Schnell( Hot Chili)
Christoph

Leserbriefe

Cooles Heft und 1a-Cover!
1000 mal Dank für Heft- wir werden es in unserer Ausgabe 2 erwähnen.
Geil ist auch, dass ihr das Video kritisch unter die Lupe nehmt. Hier war schon vorher klar, dass es nicht ***** bekommt, aber wichtig war überhaupt mal was zu zeigen. Lippe ist im übrigen auch im Video zu sehen. Lustig, dass ihr ihn ohne Namenseinblendung auch nicht erkannt habt.... Ha, ha!!! (Ihr dürft rätseln)
Bloß was heißt genauso toll wie die Zeitschrift?! Ihr müsst wissen, dass es nicht ganz einfach ist, ein Heft zu machen, noch dazu cool! Nun ja, ich werde mir persönlich Mühe geben, das Heft noch besser zu machen und würde mich freue, wenn so geile Geschichten, wie mit dem Flunderplatten Hot Chili an uns weiterleitet, dann könnten mehr Leute gewarnt werden(oder schmunzeln mit Mitgefühl). Naja eines meiner Ziele hier ist auf alle Fälle, dass das Heft (noch) mehr ein Heft für alle Leute mit Spaß am bergab und über Hügel fahren wird, und das heißt auch, dass die Szene anfängt nicht mehr nur hämisch die Mäuler über unsere Schreibfehler oder manchmal etwas weniger perfekten Bilder (wollt ihr die eigentlich- wie bike und so- Standfotos)und eher subjektiver Text (haben wir schon jemals behauptet, dass es nur unsere Meinung zu irgendeinem Material gibt?)Also ich will sagen: Wir sind nicht so dick wie unsere Konkurrenz am Kiosk und wir haben immer gut zu tun um das Heft voll zu bekommen und freuen uns über jeden, der uns mit guten Storys hilft (ohne gleich damit reich werden zu wollen...) einfach bloß weil wir das einzige DH/DS/DIRT/FUN/26 Magazin machen, das die ganze Szene am Kiosk kaufen kann. Wenn ihr also mal was gutes habt ruft an, oder schreibt mal einen Leserbrief mit echten Ideen und Anregungen. Ich freue mich auf weitere Kontakte und evtl. habt ihr ja immer mal was für uns!
Gruß Uwe (Buchholz; Anm. d. Red.)

Ihr seits doch wohl Wappler...
Wie kommts ihr dazu uns Bergaffen zu nennen...Scheiß Piefke. Ihr Sau-preußen seits zu dappat um ein Bike auf einem Heckträger zu montieren..
Und da nennts ihr uns Bergaffen??
Ihr tuts so als wärt ihr Downhiller und macht die MTB Downhill fertig. Da frag ich mich wieso ein Typ auf sein Warp eine 150 mm Gabel draufgibt..
Das is ja krank und abartig.. noch dazu eine aus Carbon.. hehe
Schöne Grüße eure Bergaffen
Diese E-mail war total ernst gemeint weil ich es gar ned leiden kann wenn jemand zu uns Bergaffen sagt. Ich glaub du hörst es auch nicht gern wenn wir Österreicher zu euch Piefke sagen..ODER..??... Denk mal drüber nach!!.. UND die MTB-Downhill finde ich teilweise ebenso beschissen weil die sind ja auch ur nett zu uns Österreicher...Schluchtenscheißer Die Berichte sind zwar recht nett über Rennen aber IMMER nur über Deutsche Rennen oder irgendwo anders in der Welt...NUR NICHT ÜBER ÖSTERREICHISCHE RENNEN (einzige Ausnahme Kaprun) Da schreiben die lieber 10 Seiten über hoffnungslos überforderte Freeride-bikes.
Ach ja ..An ein Warp gehört meiner Meinung nach ein Gabel größer gleich 180mm
Cu eure Bergaffen bzw.Schluchtenscheißer
Von Philipp Pfneisl (E-mail)

Portrait Goldstein-MK-Racing - Ride your own style and have fun!!!

Hier an dieser Stelle werden wir euch in dieser Ausgabe und in den folgenden Teams und Fahrer, die uns besonders aufgefallen sind, aus der deutschen Mountainbike-Downhill Szene vorstellen.
Anfangen werden wir mit einem der erfolgreichsten Hobby Teams 1999, dem Goldstein Racing Team. Sie holten in der Gesamtwertung des Players Cups 1999 zwei 2.Plätze und einen 1.Platz, hierzu kann man noch mal nachträglich gratulieren. Letztes Jahr noch ein reines Hobbyteam, aber dieses Jahr hat sich einiges bei den Jungs vom Goldstein-Racing-Team getan. Zum einen hat sich der Name geändert; früher noch Goldstein und nun MK-Racing. Des weiteren fahren jetzt zwei von ihnen, ohne jegliche Verpflichtung, in der Lizenzklasse, auch hier fahren sie aberausschließlich des Spaßes wegen. Das Team besteht seit 1996 und macht seitdem die deutschen Rennorte unsicher. Der harte Kern des Teams besteht aus 4 Fahrern, die wir euch in den Steckbriefen näher bringen wollen.
Die 4 Jungs kommen aus dem Großraum Marburg (ca. 10km von Eifa entfernt).
Marco schreibt auch gerne mal Leserbriefe an die Mountainbike Downhill. Auffallen tun die Jungs aber durch ihre Scott FX-DH Bikes, der `98 Worldcup Rahmen und ihren fetten Scott Pavillon. Und soviel auch zu der neuen Ära; Materialschlacht in der Hobbyklasse! Aber wichtig ist nur, dass alle Spaß haben! Ride your own style and have fun!!!
Eine Frage blieb uns aber im Kopf: Wieso fährt der Matthias Wagner noch im Team, der hat doch ein Nicolai und kein FX-DH?!

Matthias Krebs, 30
Beruf: Fahrradverkäufer
Trainingsaufkommen: Sonntagsfahrer
Material: Scott FX-DH
Was ich mag: Familie, neue Bikes aufbauen, meine Oma
Was ich nicht mag: Faule Ausreden, Unordnung
Größtes Laster: Krankhaft ordentlich
Hobbys: PC-Spiele, Bikes sammeln
Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder
Erfolge: 2.Platz Ilmenau 1999, 2.Platz Players Cup 1999 Senioren

Marco Scheithauer, 25
Beruf: Student/Sport Magister
Trainingsaufkommen: 5 Std.
Material: Scott FX-DH
Was ich mag: Ice Tea, schnelle Strecken
Was ich nicht mag: Schlecht funktionierende Bremsen
Größtes Laster: Kekse schnorren
Hobbys: Inlinen, Skateboarden, Snowboarden
Familienstand: Ledig (Frauen hauen immer ab)
Erfolge: 4.Platz Bessenbach, 2.Platz Players Cup 1999 Gesamt

Matthias Wagner, 19
Beruf: Maurer Azubi
Trainingsaufkommen: 5-6 Std.
Material: Nicolai Lambda
Was ich mag: Ska Punk
Was ich nicht mag: Psycho-Terror vom Team
Größtes Laster: Chaot
Hobby: Freundin
Familienstand: Freundin
Erfolge: Diverse 1.Plätze Hobby Junioren und 3. der Hessenmeisterschaft 1999

Christopher Braun, 17
Beruf: Schüler
Trainingsaufkommen: 15 Std.
Material: Scott FX-DH
Was ich mag: Zu Rennen fahren, F-1, MX
Was ich nicht mag: Leute, die bescheißen
Größtes Laster: Will bei Partys immer zu früh nach Hause
Hobbys: Playstation, Schrauben
Familienstand: Ledig
Erfolge: 1. Platz Players Cup 1999 Gesamt-Jugend

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!!! Wir wünschen euch noch viel Glück in der laufenden Saison. Jens