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Fraktur Jukebox #4 - CD Neuerscheinungen - Reingehört
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Dome La Muerte & The Diggers
Jeremiha - Where The Stars Scream Out Your Name
Small Jackets - Walking The Boogie
Spitzbart
Yuppie Club - Pretty Brutal

Dome La Muerte & The Diggers
Eine Mischung aus Garagepunk und Rock'n'Roll...das trifft schon ziemlich genau das Album "Dome La Muerte & The Diggers". Doch man kann die Zeit noch um einige Jahre zurückdrehen. Wir sehen die Wiege der Musik von "Dome La Muerte & The Diggers" in den revolutionierenden und wilden sechziger Jahren, in denen Bands wie die Kinks, die Beatles und die Stones die Musik prägten und die musikalische Richtung vorgaben. Ein bisschen skeptisch darf man als Beatles-Fan, und daher natürlich auch Lennon-Fan, beim letzten Track des Albums sein. "Cold Turkey" wurde bereits 1969 von John Lennon veröffentlicht. Da kommt natürlich nichts dran, aber dennoch ist das Remake zugegebener Weise echt gut geworden. Respekt! Mehr Infos unter www.myspace.com/domelamuerteandthediggers (Label/Vertrieb: GoDownRecords/Radar)

Jeremiha - Where The Stars Scream Out Your Name
Nicht immer, aber oft kann man aus dem Titel eines Albums auf die Musik schließen. So verhält es sich auch mit dem zweiten Album "Where The Stars Scream Out Your Name" der schwedischen Pop-Band Jeremiha. Was sich mit dem Titel etwas ruhig, aber nicht langweilig anhört, wurde auch in diesem Sinne auf dem Silberling umgesetzt. Die fünf Schweden bringen stimmgewaltigen und tanzbaren Pop mit einem Hauch Synthie, irgendwo zwischen Aha und Mesh angesiedelt. Herausragend ist hier sicherlich die Stimme des Sängers Emil Persson hervorzuheben, der den Songs von ruhig bis emotionsgeladen den passenden Ausdruck verleiht. Infos zu Jeremiha findet ihr unter www.myspace.com/jeremiha (Label/Vertrieb: DeadFrog/Radar)

Small Jackets - Walking The Boogie
That's Rock'n'Roll! Vorm geistigen Auge sieht man Angus über die Bühne springen, während man selber simultan energiegeladen in die Saiten der Luftgitarre greift! Was da aus dem Lautsprecher tönt ist allerdings nicht AC/DC, sondern die aus Italien stammenden "Small Jackets". Das, was die Jungs vom Stapel lassen, burnt richtig phatt und bläst einem mit "Forever Night" regelrecht das Hirn raus! Das Album "Walking The Boogie" eignet sich keinesfalls zum leisen Zuhören...hier muss der Lautstärkeregler auf Maximum gestellt werden! Experimentierfreude lassen "Small Jacket" auch nicht vermissen...etwas Blues gibt es zu Beginn von "Maybe Tomorrow", funkig geht es dagegen bei "Phoenix's Light" zu. Sehr geiles Album! Mehr Infos unter www.smalljackets.com (Label/Vertrieb: GoDownRecords/Radar)

Spitzbart
Es ist schon etwas grenzwertig, was Björn "Spitzbart" Müller einem mit seinem Album in die Ohren legt...das Handwerkszeug von Spitzbart ist die Gitarre, der er sein Leben verschrieben hat. Und der gute Mann kann mit der Gitarre umgehen, dass einem Hören und Sehen vergeht. Spitzbart schmettert einem die Gitarrenakkorde nur so entgegen, die kein Platz für Gesang lassen. Somit handelt es sich also um ein reines Instrumentalalbum. Mit Sicherheit nicht ein Album für jeden Tag und jede Laune, aber für Liebhaber von gutem Gitarrenrock auf jeden Fall ein Tipp! Infos zu Spitzbart findet ihr unter www.gitarrenbjoern.de (Label/Vertrieb: CometRecords/Radar)

Yuppie Club - Pretty Brutal
Alles beginnt mit einem harmlosen Telefonanruf! Danach bricht die Hölle auf Erden los! Mit zornigem Trash-Metal bringen "Yuppie Club" mit dem Album "Pretty Brutal" die Lautsprecher zum Bersten. Was gefällt ist die Art des Metals, der sich sehr nach feinem Oldschool anhört. Kein Wunder! Die Band existierte schon 1989, allerdings unter einem anderen Namen. Nach einer Trennung erfolgte jetzt quasi die Reunion. Pretty Brutal, pretty nice! Wer auf Trash- und Deathmetal steht, sollte unbedingt mal reinhören! Mehr Infos unter www.myspace.com/yuppieclub (Label/Vertrieb: FinestNoiseReleases/Radar)

Waldy
(20.04.2008)