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Mülheim a.d.Ruhr - City at Night - Nachts in Deutschlands Städten
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Es wurde mal wieder Zeit, daß wir uns aus unseren heimatlichen Gefielden raus trauten, um uns mal wieder in anderen Städten etwas umzuschauen. Diesmal ging es nach Mülheim a.d.Ruhr. Die Stadt ist recht groß und sollte einem einige Möglichkeiten bieten, seinen Trieben nachzugehen, sprich viel Fun zu haben und Kilometer machen.

Die Stadt liegt direkt an der A40/A3, also mit dem Auto gut zu erreichen, egal aus welcher Richtung man kommt. Es besteht auch die Möglichkeit mit der Bahn anzureisen, denn der HBF liegt mitten in der Stadt. Wer mit dem Auto anreist, sollte sich einen Parkplatz außerhalb der Stadtmitte suchen, denn in der Innenstadt sind alle Plätze kostenpflichtig. Als völlige Ortsfremde haben wir uns das FORUM ausgesucht, um einen Anhaltspunkt zu haben und uns nicht zu verfahren. Das Forum ist ein Hochhaus mitten in der Stadt, welches immer gut zu finden ist. Auch fällt das Gebäude abends durch seine rote Beschriftung auf.

Auf gehts; Rucksack auf und los Richtung Innenstadt. Vorbei an alten Fachwerkhäusern zu einer Kirche; dort führt eine lange steile Treppe herunter in die Innenstadt, die aber nicht der einzige Weg dorthin ist. In der City selbst findet man viele Möglichkeiten zum Springen von Treppen. Kanten und Absätze sind auch mehr als genug vorhanden. Vor 20 Uhr braucht man aber erst gar nicht in die Einkaufspassagen zu fahren, denn da wimmelt es nur so von Fußgängern.

Fährt man Richtung Ruhr, wird es weniger an Menschen und man kann sich in Ruhe austoben. Fährt man dann über einer der vielen Brücken über die Ruhr zur VHS, wird die Fahrt belohnt mit vielen Treppen, die man sehr geil runterspringen kann. Hinter der VHS befindet sich der Darlington Park, der wegen der geringen Beleuchtung aber nur bei Tag zu empfehlen ist. Sehr sehenwert ist auch das Schloß Broich. Dort gibt es zwar nichts zu fahren, aber es sieht genial aus, wenn es im Dunkeln beleuchtet ist. Bei der Fußgängerbrücke, die über die B223 (Bergstr.) in Richtung City führt, legeten wir einen kleinen Zwischenstop an einem Spielplatz ein.

Hier entstand eine neue Sportart und zwar "Hardcore Röhrenrutschen by Night". Sehr empfehlenswert! Nach diesem Kick ging es weiter Richtung Stadthalle, die sich direkt neben der Schloßbrücke befindet. Auch hier sind wieder Treppen und Kanten, die einen förmlich dazu zwingen, sie zu springen. Auch das Auge kommt nicht zu kurz. Abends ist die Stadt entlang der Ruhr an vielen Gebäuden sehr schön beleuchtet.

Danach ging es weiter Richtung City, um zu sehen, ob es weniger Passanten geworden sind. Wir wurden nicht enttäuscht, nur leider war alles sehr beengt durch die Buden des Weihnachtsmarktes. Auf der Suche nach Schulen, wo sich ja bekanntlich eigentlich immer was zum Springen befindet, wurden wir, von den Schulen die wir gefunden hatten, recht enttäuscht. Ein MTB-Fahrer, den wir zum Anhalten zwangen, konnte uns auch nicht recht weiterhelfen. Er erwähnte jedoch daß sich im Ortsteil Saarn eine Schule mit einer Skateranlage befinden würde. Auf diesem Wege noch mal Danke für die Info!

Nachdem wir nun über 2 Stunden im Regen unterwegs waren, fuhren wir zurück zum Auto um die Heimreise anzutreten. Leider konnten wir nur einen Teil von Mülheim a.d.Ruhr erkunden, aber das was wir so zu sehen und zu fahren bekommen hatten, war ganz ok und hatte viel Spaß gemacht, trotz des schlechten Wetters. Wer nach der Tour durch Mülheim noch Hunger bekommt, der wird auf jeden Fall nicht verhungern, denn Fressbuden gibt fast an jeder Ecke.

Elton
(10.12.2003)