www.fraktur-magazin.de - FRAKTUR - Das Magazin - Spots, Trails und Rock'n'Roll

Ruhr(gebiet) - Biken wie ein Kaiser
www.fraktur-magazin.de

Hoch über der Ruhr, genauer gesagt über dem Hengsteysee, thront Kaiser Wilhelm, der seit der Einweihung des Denkmals 1902 seinen Blick über das Land schweifen lässt. Zu seinen Füssen liegend erstreckt sich das Tor zum Sauerland, die Stadt Hagen. In unmittelbarer Nähe zur Stadt Dortmund, die gerade mal etwa 20 Kilometer weit entfernt liegt, erstreckt sich eine Landschaft von unermesslicher Schönheit und einem unglaublichen Potential. Nicht nur die Reichen und Schönen wissen das, die ihr Glück oder Unglück im Spielcasino Hohe Syburg versuchen.

Direkt zwischen Denkmal und Spielcasino befinden sich die mittelalterliche Burgruine und der 1857 erbaute 20 Meter hohe Vincke Turm. Aber nicht nur das kulturelle und landschaftliche beeindrucken, sondern auch die Möglichkeiten zum Biken. Doch wer meint hier müsse man Asphalt unter die Räder seines Bikes nehmen, der irrt. Der Bergbauweg zum Beispiel lädt zum Erklimmen des Sybergs mit dem Bike ein. Allerdings ist der Syberg mit seinen Sehenswürdigkeiten auch ein beliebtes Ausflugsziel für jung und alt ohne Bike. Bei schönem Wetter tummeln sich sehr viele Menschen auf und um den Berg.

Da lohnt sich ein Ausflug in benachbarte Gefilde wie zum Beispiel dem Klusenberg. Vorbei an Steinkanten, die mehr an ein Gebirge erinnern, schlängeln sich Wege, meist mit Blick auf den Hengsteysee, am Berg lang. Die anfallenden Höhenmeter kosten kräftig Körner, ein bergtaugliches Bike mit kurzer Übersetzung erhöht den Fahrspaß. Nicht fern liegt die Stadt Herdecke. Auch hier bietet sich dem Biker Richtung Wetter ein wahres Paradies. Das Potential zum Biken an der Ruhr scheint unerschöpflich zu sein. Die Nähe zum Sauerland ist unverkennbar.

Überall an den Strassen befinden sich Parkplätze um einen optimalen Start mit dem Bike zu haben. Von dort können sich Biker auf den gut angelegten Wegen quer durch den Wald schlagen. Auch bieten sich genug Singletrails an, auf denen man sich nach Herz und Lust austoben kann. Wer Glück hat findet den einen oder anderen illegalen Spot. Derer gibt es genug unfern der Ruhr. Einmal mehr wird einem bewusst, welchen Reiz das Ruhrgebiet bietet. Entgegen der Vorstellung von qualmenden und stinkenden Schloten der Industrie bietet sich dem Besucher dieses Landstrichs die wahre Schönheit des Ruhrgebietes.

Waldy
(23.03.2004)