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Im "Pool des Teufels" und die "Straße des Todes"
Destinationen für Unerschrockene

Die Urlaubszeit ist etwas Besonderes. Das ganze Jahr über fiebert man diesen zwei oder drei Wochen entgegen. Während viele unserer Artgenossen den Urlaub nach dem alt bewährten Schema F "Strand, schönes Wetter, Erholung und ein bisschen Kultur" verbringen, sind wir Biker natürlich aus dem Holz des Abenteurers geschnitzt. Doch wie wäre es, mal nicht in den Bikepark zu fahren? Das weltweit meistbesuchte Hotelbuchungsportal Hotels.com hat für uns ein paar Vorschläge parat, welche Destinationen unseren Adrenalinspiegel definitiv in die Höhe treiben. Das ist nichts für schwache Nerven und genau unser Ding!

Biken auf der "Straße des Todes" zwischen La Paz und Corocio
Die 64 Kilometer lange nördliche Yungas-Straße in Bolivien, besser bekannt als die "Straße des Todes", ist die gefährlichste Strecke der Welt. Der Weg zwischen La Paz und Corocio misst an seinem höchsten Punkt stolze 4.650 Meter über dem Meeresspiegel - ein Geländer sucht man hier jedoch vergeblich. Adrenalin-Junkies kommen hier also voll auf ihre Kosten. Fremdenverkehrsämter organisieren sogar ca. siebenstündige Rad-Touren über die Serpentinen und steilen Berghänge. Angsthasen sollten die 1930 erbaute Yungas-Straße lieber umgehen und stattdessen auf die 2006 entstandene, sichere Alternative ausweichen. Egal für welche Route sich Reisende entscheiden, das Stannum Boutique Hotel in La Paz bietet allen Gästen einen grandiosen Blick über Stadt und Berge. Unser Markus hat diese beeindruckende Straße bereits unter die Stollen genommen (siehe Bild). Den Link hierzu findet ihr unten.

Schwimmen im "Pool des Teufels" zwischen Sambia und Simbabwe
Zwischen Sambia und Simbabwe liegen die Victoria Falls. Die spektakulären Wasserfälle des Sambesis bieten mit dem mehrere hundert Meter hohen Sprühnebel nicht nur ein unvergessliches Naturschauspiel, das noch in weiter Entfernung zu sehen ist. Bei niedrigem Wasserstand, in der Zeit zwischen September und Dezember, bildet sich ein kleines, natürliches Wasserbecken unmittelbar am Wasserfall: der Pool des Teufels. Unerschrockene schwimmen hier, nur durch eine Stein-Kante vom Abgrund getrennt, mit dem Teufel um die Wette. Besucher dieser Extrem-Destination können in der Victoria Falls Safari Lodge nahe der Wasserfälle ihren Puls beruhigen und die schöne afrikanische Landschaft noch einmal von einer anderen Seite genießen.

Fliegen wie ein Vogel mit dem höchsten SkyCoaster der Welt in Kissimmee
In der kleinen US-Stadt Kissimmee, etwas außerhalb Orlandos, befindet sich der weltweit höchste SkyCoaster: Schon aus weiter Entfernung weist einem die Attraktion den Weg zum Fun Spot Park. Am Turm angekommen, müssen Action-Anhänger bei 91 Metern Höhe jedoch schwindelfrei sein, denn nachdem man gut befestigt den höchsten Punkt des SkyCoasters erreicht hat, heißt es: Leinen los! Im freien Fall dürfen sich Mutige einmal wie ein Vogel im Sturzflug fühlen. Nach der Landung können sich Waghalsige im Gaylord Palms Resort & Convention Center von ihrem Flug erholen.

Vulkan-Wandern auf Hawaii
Im Hawaii Volcanoes National Park geht es heiß her. Ein 241 Kilometer langer Wanderweg führt Abenteuerlustige über Vulkankrater, Wüste und Regenwälder durch den Park, der mit 1.335 Quadratkilometern fast doppelt so groß wie die Hansestadt Hamburg ist. Neben einem begehbaren Lavaschlot sorgen die zwei aktiven Vulkane Kilauea und Maunaloa für den Kick bei furchtlosen Reisenden. Der Kilauea produziert täglich zwischen 190.000 und 500.000 Kubikmeter oder rund 3,3 Millionen Badewannen voller Lava. So wuchs Hawaii in den letzten neun Jahren um satte zwei Quadratkilometer. Im etwas entfernten Kalapana können alle, die doch noch kalte Füße bekommen haben, mit Sicherheitsabstand auf einem Aussichtsareal beobachten, wie sich der Lavastrom seinen Weg bahnt. Entspannt wird danach im Hotel At the Crater's Edge.

Cage Diving mit Haien am Shark Alley in Gansbaai
Wer einmal das Gebiss eines weißen Hais genauer unter die Lupe nehmen möchte, der sollte in die südafrikanische Stadt Gansbaai reisen. Die Kleinstadt am Westkap ist berühmt für die große Anzahl an gigantischen Meeresräubern, die sich entlang der Küste tummeln. Seit 1995 ist das Cage Diving mit den großen Ungeheuern die wichtigste touristische Attraktion. Eine der Organisationen, die diese ungewöhnlichen Tauchausflüge anbieten, ist White Shark Ecoventures. In Stahl-Boxen, die von einem Katamaran unter der Wasseroberfläche versenkt werden, können Gefahrensucher dem faszinierenden Meeresbewohner einmal ganz tief in die Augen schauen. Das Grootbos Nature Reserve direkt an der Küste schenkt allen Draufgängern die nötige Erholung von ihrem Tauchgang.

Zorbing über die Hügel Neuseelands
Wer wollte nicht schon einmal wissen, wie sich ein Fußball fühlt? Dann ab nach Neuseeland, denn hier wurde das Zorbing erfunden. Platzangst darf man hier nicht haben: Eingezwängt in einen überdimensionalen, aufgeblasenen Ball rollen Mutige einen Hang herunter. Das Hotel Nicara Lakeside Lodge ist nur wenige Gehminuten vom Zorbing-Pfad Zorb Rotorua entfernt. Wer für dieses Abenteuer nicht so weit reisen möchte, der findet auch wo anders eine Möglichkeit: Zorbing Strecken, die das Herz schneller schlagen lassen, gibt es bereits überall auf der Welt.

Markus Bericht "Riding the Death-Road" - Exklusiv nur bei uns! Lesen



Wir danken hotels.com für die interessanten Reisevorschläge und die Bereitstellung der Infos :-)

(16.07.2013)