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Nokia Cup Downhill - 3. Lauf Namur (Belgien)
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Alles bleibt so wie es war...

Ausnahmen bestätigen die Regel...es regnete nicht...geiles sonniges Wetter mit guten Temperaturen erwartete uns in Belgien. Aber das war es auch schon mit der Ausnahme. Ansonsten das gewohnte Bild der belgischen Rennserien. Das wichtigste hier im Land der Fritten: keine Hektik, bloß nicht in Hektik verfallen.

Selbst beim Start, manchmal auch noch kurz danach, keine Aufregung bei den Fahrern. Es gab sogar welche, die nach einem mißglückten Start einfach nach ein paar Metern wieder von der Strecke fuhren und sich nach einem wohlgemeinten Nicken der Rennkommissare wieder hinten anstellten. Das Flair bei den belgischen Rennen gleicht sehr dem der illegalen Rennen in Deutschland. Mit der Ausnahme das in Belgien Zeitmessungen mit Lichtschranken gemacht werden. Wer jetzt aber meint das in Belgien Rennen fahren nicht lohnen würde, der sei ernsthaft ermahnt.

Die Strecke (eine von diesen vielen auf diesem Berg verschlungenen Trails) hatte es echt in sich!
Vier Doubles, davon drei alleine im oberen Bereich kurz nach dem Start, viele hängende Kurven und den durch vorangegangen Regen traktionsarmen Boden verlangten einiges vom Fahrer ab. Die Zeiten lagen so im groben um die 2:30 Minuten, was man aber auch den leichten Bergaufpassagen zu verdanken hatte.

Bas de Bever siegte mit einer grandiosen Zeit von 2:08 Minuten in der Eliteklasse, bei den Damen holte sich Anneke Beerten den begehrten Blumenstrauß. Somit ein Doppelsieg für das niederländische BeOne-Team. Im Ziel wurden alle Fahrer direkt mit einer Flasche Zuckerlimonade empfangen um die verbrauchten Kohlenhydrate und Flüssigkeit nachzutanken. Unterdessen trällerte der Mann von der Zeitmessung sein Liedchen. Alles in allem ein supergeiler Rennsonntag. Und mein nächstes Handy ist sowieso ein Nokia :-)

Besonders bedanken wollen wir uns aber noch beim Team der downhill-world.de für das Training (das nächste mal versägen wir Euch wieder, hehehe) und bei MSL-Motorräder Lobberich-Nettetal, hier besonders dem Kai für die Bereitstellung des Shuttles und der Silke für die Personenbeförderung.

Waldy
(2002)