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4. Lauf zur DH Bundesliga 2002 - Das Finale
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...oder 8. "Rittersausen" in Rittershausen

Auf der Strecke gab es einige Neuerungen, oben im Wald und unten gab es eine neue Streckenführung und auf der ganzen Strecke waren einige Holzrampen zu finden, die für mächtig "Airtime" sorgten. Vor allem die Rampe in den Skihang, die dieses Jahr auf 1,80 m gewachsen ist, sorgte für über 10m freien Flug und zahlreich abgebrochene Innenlager, Kurbeln, Dämpferschrauben etc.. Samstag Abend waren in Rittershausen nirgendwo mehr Innenlager zu bekommen. Ansonsten hat die Strecke ihren alten Charakter behalten, schnell und sehr viele Wurzeln. Petrus hatte Mitleid mit uns und bescherte uns das ganze Wochenende allerbestes Wetter, während man in den Nachrichten von Regen und Überschwemmungen hörte.

Am Freitag war von 12 bis 18 Uhr freies Training. Es galt erst mal die neuen Streckenteile einzuschreddern. Da noch nicht alle Fahrer da waren ging das shutteln recht zügig, so dass man zahlreiche Trainingsfahrten schaffte. Samstag war von 9 bis 12:30 Uhr freies Training und von 13 bis 16 Uhr das Pflichttraining, bei dem jeder Fahrer wie immer zwei Pflichtläufe absolvieren musste. Die Shuttlewartezeiten erhöhten sich leider auf ca. 1 Stunde, was unter anderem an der, für deutsche Verhältnisse, Rekordteilnehmerzahl von 400 Fahrern lag. Um 18 Uhr fand dann zum ersten mal ein "Massenstart-Revanche-Rennen" statt, bei dem sich 60 Downhiller gemeinsam und mit mächtig Lärm die Strecke hinunterstürzten. Hardtailrocker David Hasert war als erstes im Ziel, dicht gefolgt von der restlichen Meute. Am Ziel wurden dann erst mal 40 Liter Freibier vernichtet.

Sonntag morgen begannen ab 8 Uhr die Setzungsläufe, bei denen die Lizenzfahrer aus NRW und Hessen schon mächtig Gas geben mussten, da sie als NRW bzw. Hessenmeisterschaft gewertet wurden. Ab 12 Uhr begannen dann die Rennläufe mit dem "Kids Race", bei dem die ganz Kleinen die Chance hatten, sich auf entschärfter und stark verkürzter Strecke mit den anderen zu messen. Es folgten die Hobbyfahrer und die Lizenzfahren , die im Scratch modus starteten, d.h. Lizenzjunioren, -elite und -senioren starteten in einer Klasse. Schnellster der Elitefahrer war Markus Klausmann vor Frank Schneider und David Schatzki. Den Gesamtsieg holte sich Frank Schneider vor Markus Klausmann und Nino Antic. Ein Lob noch an die Organisatoren rund um Volker Krau, das ganze Wochenende lief reibungslos und stressfrei ab, so wie auch schon die Jahre zuvor. Wir freuen uns schon aufs nächste Rittersausen.

Daniel
(2002)