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3. Lauf Downhill Bundesliga 2003 in Lauscha
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Nach dem verregneten 2. Lauf in Rittershausen, konnten wir diesmal vom Rekordsommer profitieren, 35 Grad und Sonne pur ließen uns mächtig schwitzen. Zur Freude der meisten Fahrer wurde die Strecke im oberen Teil komplett neu gestaltet und musste passagenweise erst mal eingefahren werden. Die Streckenbauer sind einfach mit einer großen Fräse durch den Wald gefahren, haben noch ein paar kleine Kanten gebaut und die natürlichen Gegebenheiten zu einem Double gemacht. Der untere Teil war bis auf ein paar Kleinigkeiten unverändert. Positiv war, dass der Shuttleservice um einiges besser war, als im letzten Jahr. Die Wartezeiten betrugen maximal eine halbe Stunde.

Der Freitag war wie immer ein reiner Trainingstag. Samstag war dann erst das Pflichttraining und anschließend ab 14 Uhr der Seedingrun. Die Strecke war staubtrocken und vor allem im oberen Teil sehr lose......es rollte überhaupt nicht und da die Strecke nicht sonderlich steil ist, kam es vor allem auch auf eine gute Kondition an.

Nach dem Seedingrun stand dann als Highlight noch der Schanzendownhill auf dem Programm. Der Landehang der Skisprungschanze wurde von uns genutzt, um unsere Downhillräder mal auf Top-Speed zu bringen. Ziel war es, im Messkorridor die höchste Geschwindigkeit zu erreichen. Es hatten sich ca. 70 Geschwindigkeitssüchtige angemeldet, um sich eine extra Portion Adrenalin zu holen. Im Trainingslauf gingen noch einige zögerlich an die Sache, von denen auch so mancher beim 2. Lauf nicht mehr am Start stand.

Der Jubel war groß, als der erste Fahrer die 90 km/h Marke knackte. Ich hab dann oben auch mal kräftig in die Pedale getreten und mich dann im steilen Stück schön klein gemacht. Knapp 93 km/h zeigte die Anzeige. Die Geschwindigkeit konnte dann auch nicht mehr getoppt werden. Ich gewann somit vor Andre Kleindienst und Johannes Schmidt mein erstes offizielles Rennen.

Sonntag war erst noch mal bis 12 Uhr Training und ab 13 Uhr begannen dann die Rennläufe. In der Lizenz Elite Klasse sollte es richtig spannend werden, da die Strecke relativ kurz war und die Zeiten somit schon im Setzungslauf sehr eng zusammenlagen. Andreas Sieber kam mit Bestzeit im Ziel an. Als nächstes kam der 2. des Setzungslaufes, Marcus Klausmann, der die Zeit noch mal mit ein paar Zehntel unterbieten konnte. Alle warteten gespannt auf den 1. des Setzungslaufes, Jens Böttner, der die Zeit vom Marcus nicht unterbieten konnte, Dritter. Die ersten 3 Fahrer waren in einer Sekunde!

Daniel
(2003)