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10 Jahre Büren-Hardt - Der Klassiker feiert Jubiläum und wir feiern mit!
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Dunkelheit, Stille...noch. Ein lautes Gröhlen dringt durch eine tiefe Wand an meine Ohren. Oh mein Gott, es darf nicht wahr sein. Sind sie wirklich schon vorbei, die 3 Stunden Schlaf? Ich öffne meine Augen, und es ist eigentlich genauso wie zu dem Zeitpunkt als ich zu Bett ging. Irgendwie scheint sich die Welt nur um mich zu drehen. Dabei fing gestern alles so harmlos an...

Mit einem absolut geilen Sommertag. Da der Qualilauf und der Rennlauf beide am Sonntag stattfinden sollten, brauchten wir also erst am Samstag aufzubrechen. Für Berufstätige ein absoluter Pluspunkt. Einen weiteren Pluspunkt erhält für mich die Strecke, zumindest ab dem Teilstück kurz vor dem Double (ich schätze den Double Spitze-Spitze auf etwa 5 Meter). Was davor war, nun gut, dicke Beine waren hier angesagt. Nach dem Double das berühmte "Massengrab", und das ist echt geilllll.....

Danach in den Wald, wieder viel treten, ein paar Kurven, ein paar Wurzeln, und uuuups, die Strecke war vorbei. Alles in allem kurz und knackig, und wie gesagt ab kurz vor dem Double echt geil spaßig. Das Shuttleproblem wurde "auf Hardt" (so haben wir gelernt) ganz einfach gelöst: Es gab erst gar keins... und so mussten wir immer wieder den Berg raufschieben.

Und abends hieß es den Glitzeranzug auspacken, denn es war Disco-Time angesagt. Neben den Einheimischen hatten sich eine ganze Menge Biker eingefunden und so wurde phatt Party gemacht. Tanzgott für mich wurde Lippe, der mit seiner Einmann-Show jedem anderen die Show stahl. Es floss viel Alkohol, Spartakus stillte seinen Appetit auf Glas mit dezenten Bissen in Biergläser, und einer von den Einheimischen wollte irgendwie immer Haue verteilen. Zum Glück wurde der Penner dann vom Acker gemacht. Die anderen aus dem Ort waren ziemlich cool drauf. Und so wurde es für manche von uns 4.00 Uhr...

Wer jetzt gedacht hat, Renntag, eitel Sonnenschein und 10-jähriges Jubiläum... heuer gibt es bestimmt ein Shuttle... schön wäre es gewesen. Ändert aber nichts an der Tatsache das wir trotzdem Spaß hatten. Aber es ging ja nicht nur um Spaß, sondern es war ja gleichzeitig auch der Lauf zur NRW-Meisterschaft 2001. NRW-Meisterin wurde die Anja Jerenko knapp vor der Antje Kramer, Meister wurde Markus Bast bei den Herren, bei den Senioren der Jörg Heydt. Inoffizieller "Hobby-NRW-Meister" wurde unser T (Thorsten Lorke) und bei den Senioren mein Leidensgenosse Stefan Kramer (der somit das Familieninterne Duell Kramer-Kramer gewonnen hat).

Uwe Buchholz war als Streckensprecher eine Klasse für sich...
Es war wieder mal ein Wochenende nach dem Motto: Ich will mehr...
Also dann bis Ilmenau!!!

Waldy
(2001)