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Alex Supra D - Hardcorefelgen "not made in france"
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Kaum ein Teil an einem Mountainbike wird so stark beansprucht wie die Felge. Als äußerstes Teil des Laufrades muß die Felge zum Beispiel die Wucht der Landung nach einem Sprung oder auch scharfkantige Steine aushalten. Wie wichtig die Felge ist, wird einem spätestens dann bewusst, wenn durch einen Aufprall die Felge zu einem Chip wird und man, wenn das nicht schon reichen würde, auch noch das Pech hat, stylisch über den Lenker zu gehen. Guter Rat ist hier teuer. Leider nehmen dieses Motto auch die Felgenhersteller im wahrsten Sinne des Wortes wörtlich. Mittlerweile gibt es für jeden Einsatzbereich die richtige Felge, und das von unzähligen Herstellern. Geradezu erdrückend erweist sich hier eine Marke aus Frankreich als absoluter Standard. Doch nicht jeder will mit dem Strom schwimmen und sucht nach Alternativen. Und die gibt es...

An den ersten auf dem Markt erschienenen Specialized P3 waren damals Felgen von Alex verbaut. Diese waren zwar ohne einen Leistenbruch kaum zu heben, aber eines waren sie ganz sicher: stabil. Beeindruckt von der damaligen unkaputtbaren Alex Felge, haben wir uns wieder für eine Felge von Alex entschieden. Mit der Supra D, eine Hohlkammerfelge mit drei Hohlkammern, bietet Alex eine Felge speziell für den Downhilleinsatz an. Da beim Downhill eigentlich keine Felgenbremsen mehr zum Einsatz kommen, gibt es die Supra D als reine Disc Felge und ist somit nur für den Einsatz mit einer Scheibenbremse geeignet.

Das Gewicht von etwa 580 Gramm ist für eine Felge dieses Kalibers recht gering. Erhältlich ist die Felge mit 32 als auch mit 36 Loch. Die Breite von knapp 32mm lässt auch dicke Schluffen dort bleiben, wo sie hingehören: Auf der Felge, nicht daneben. Ausgeliefert wird die Supra D in klassischem schwarz. Selbstverständlich für eine Felge dieses Formats, sind die Bohrungen für die Aufnahme der Speichen mit Ösen versehen. Bedauerlich finden wir die Ventilöffnung, die lediglich Durchlass für das französische Ventil, auch Sclaverand genannt, bietet. Wer lieber Schläuche mit Autoventil einsetzt, macht dicke Backen oder greift zum Bohrer.

Fazit:
Preislich muß man bei den Alex Supra D mit den Ohren schlackern. Billig sind sie nicht. Pro Felge muss man seinen Geldbeutel um 89,90 Euro erleichtern. Dafür bekommt man allerdings eine sehr feine Felge. Die gute Verarbeitung und die Stabilität der Felge enttäuschen auch diesmal nicht.

Preis: 89,90 Euro pro Felge

Vertrieb: Merida Centurion Germany
Mehr Infos unter: parts.centurion.de

Waldy
(25.10.2004)